Generator-Linie
Die Werkzeuge haben gewechselt: UML-Werkzeug, eigene Generatoren, MDA-Frameworks, Xtext, KI-Agenten. Die Aufgabe blieb dieselbe: aus einer Spezifikation Code erzeugen und das Ergebnis prüfen.
Die Stationen sind neutral beschrieben, Auftraggeber und Projektnamen nenne ich nicht. Die Zeiträume stammen aus dem Profilmodell.
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1997–2000
Select Software Tools (Hersteller von UML-Werkzeugen): automatische Datenaufbereitung aus dem UML-Werkzeug SELECT Enterprise nach Word, Lotus Notes, Cold Fusion; SQL-Generatoren
Einordnung heute
Aus dem Modell im UML-Werkzeug entstanden Dokumente und SQL. Die erste Generation derselben Aufgabe.
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2004
Code-Generator für Testtreiber in einem Lasttest-Projekt
Einordnung heute
Tests erzeugen statt schreiben. Bei Agenten gilt dasselbe: Testentwürfe erzeugt die Maschine, die Grenzfälle ergänzt der Mensch.
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2008–2009
Modellgetriebene Migration eines ERP-Systems (MDA)
Einordnung heute
Das Modell als Quelle der Wahrheit, gepflegt über den ganzen Lebenszyklus eines Produkts.
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2010–2014
CRM-Portal (Telekommunikation): SQL-Generierung aus Excel-Spezifikationen vereinheitlicht, Coding Conventions, maschinell geprüfte Qualitätsregeln
Einordnung heute
Aus der Spezifikation entsteht Code, und Regeln prüft eine Maschine. Heute sind das die Leitplanken, an denen ein Agent gemessen wird.
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2014–2015
B2B-Schnittstelle (Telekommunikation): Migration eines Generator-Frameworks auf Xtext, Modeling Workbench, Generatoren für WSDL/XSD, Verifikation per AST- und Textvergleich
Einordnung heute
Generierte Ausgabe gegen eine Referenz prüfen, über den Syntaxbaum und nicht nur über den Text. Dieselbe Aufgabe stellt sich bei jedem Agenten, der Code erzeugt.
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2016–2018
Informationssystem einer Bundesbehörde: eigenes Werkzeug zur halbautomatischen UI-Migration, automatisierte Migrationstests
Einordnung heute
Halbautomatisch heißt: Das Werkzeug erledigt das Regelhafte, der Mensch den Rest. Diese Arbeitsteilung steht mit Agenten wieder an.
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2019
Vorstudie Datenaustausch zwischen Behörden: Kontextanalyse mit einheitlicher DSL, XSD → Ecore, kanonisches Event-Format
Einordnung heute
Erst die Kontextgrenzen, dann eine gemeinsame Sprache für die Analyse. Ohne beides hat ein Agent nichts, woran er sich halten kann.
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2021–heute
Systeme zur Plausibilisierung und Planung einer Bundesbehörde: modellgetriebene Produktlinie, Spezifikationssprache für regelbasierte Planung, Architekturdokumentation
Einordnung heute
Die Sprache des Fachbereichs wird zur Grammatik des Systems. Eine Spezifikation, die ein Parser liest, lässt weniger Raum für Missverständnisse, beim Menschen wie beim Agenten.
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seit 2026
bewirb.es: drei DSLs, Codegenerierung, M2M/M2T, im agentischen Dialog gebaut
Einordnung heute
Aus diesem Projekt ist die vorliegende Website erzeugt. Wie, steht unter Diese Seite.
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seit 2026
Spezifikationsgetriebene Entwicklung mit KI-Agenten (AI Unified Process) bei der Erweiterung eines Bestandssystems einer Bundesbehörde um einen neuen fachlichen Bereich: vertikaler Durchstich als Erhebungswerkzeug, Korrektur nur in Spezifikation und Richtlinien, nie im generierten Code; Regelwerk aus einem Schwester-Service formalisiert; Agentenumgebung opencode und Claude Code
Einordnung heute
Die Spezifikation ist das führende Artefakt, der Code ihre reproduzierbare Ableitung. Neu ist der Generator, nicht die Methode.
vorgehen.de